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Was macht eigentlich ein Barista?

Wir haben mit unserem Mitarbeiter Maximilian Schindler über seine Leidenschaft gesprochen

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Kaffee gehört für viele zum täglichen Leben. Die einen brauchen schon zum Wachwerden die erste Tasse, andere trinken zum Genuss oder weil es einfach schon zum Alltag im Büro oder zum Kuchen am Nachmittag dazu gehört. Mittlerweile gibt es zig Varianten, wie der Genuss noch gesteigert werden kann. Aber was genau steckt dahinter? Schwören Sie auf den guten alten Filterkaffee, nutzen Sie eine Kapselmaschine oder einen Vollautomaten? Die Unterschiede sind riesig, denn: Kaffee ist nicht gleich Kaffee!

Wir haben mit unserem Mitarbeiter Maximilian Schindler gesprochen. Er hat einen Kurs besucht und ist nun unser Kaffee-Spezialist im Haus.

Was macht eigentlich ein Barista?

Barista ist eine Tätigkeitsbezeichnung für jemanden, der in einer Espressobar bzw. einem Café für die Zubereitung des Kaffees verantwortlich ist. Barista ist das italienische Wort für Barkeeper (Theker), der Plural lautet baristi bzw. bariste. Der Begriff wurde zunächst ins Englische übernommen, wobei die Bedeutung sich leicht verschob. Während ein Barista in Italien alle Arten von Getränken serviert, wird hiermit im englischen Sprachraum jemand bezeichnet, der – vornehmlich in Coffeeshops – Getränke auf der Basis von Espresso zubereitet und serviert. Mit dieser Bedeutung wurde der Begriff schließlich auch in den deutschen Wortschatz übernommen. Oft beherrscht ein Barista auch die „Latte Art“, wobei beim Eingießen der aufgeschäumten Milch in den Espresso ein Cappuccino mit Muster entsteht. Für sein Tätigkeitsfeld benötigt ein Barista Kenntnisse in Bezug auf Kaffeesorten, Kaffeeröstung, die Bedienung und Wartung der Espressomaschinen, das Aufschäumen von Milch und anderes.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Baristaausbildung zu machen? Was war der Anreiz?

Am meisten begeistert hat mich an dem Job eines Barista, die Latte Art! Nicht einfach nur Milch aufschäumen und ihn zu dem Kaffee in die Tasse gießen. Nein, sondern auf die richtige Temperatur der Milch achten, richtige Techniken beim eingießen achten und ein schönes Bild in den Kaffee zu zeichnen. Ein schönes Detail für den Gast —> Das Auge trinkt mit!

Wie lange hat die Ausbildung gedauert und wo haben Sie diese absolviert?

Die Ausbildung dauerte vier Tage und habe sie in Frankfurt bei einem guten Bekannten absolviert, den ich auf der Barschule in Rostock kennenlernte.

Was sind die wesentlichen Punkte, die ein Profi bei der Kaffeezubereitung beachten muss?

Natürlich braucht man für die richtige Zubereitung auch die dafür geeignete Maschine. Siebträgermaschine oder Espressomaschine hat unter den verschiedenen Brühmethoden die Ehrennennung verdient. Ein Barista sollte aber auch andere Methoden beherrschen, wie z.B. den Umgang mit der Aeropress, V60 Filter, Frenchpress oder das Herdkännchen. Die Einstellung der Siebträgermaschine und Kaffeemühle gehören dazu. Fachlich korrekte Reinigung, Wartung der Maschinen und Werkzeuge sind ein wichtiger Bestandteil um eine optimale Zubereitung zu garantieren. Kenntnisse über verschiedenste Milchsorten. Da fängt es bei der haltbaren Vollmilch an und endet bei der nicht sehr oft gesehenen Elchmilch, welche einen besonders hohen Eiweißgehalt besitzt und somit ideal zum schäumen ist. Das sind mal die wichtigsten Fakten, schnell zusammengefasst. Man könnte weiter ausholen aber ich denke das wird dann zu viel.

Welche Art von Kaffee trinken die »Kranzbach«-Gäste am liebsten?

Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso, Espresso Macchiato, Milchkaffee, die gute alte Tasse Kaffee wie bei der Frau Mama.

Was ist Ihr persönlicher Favorit?

Das ist und bleibt der Ristretto. Überaus intensiv im Geschmack, wenig Koffein und somit verträglicher für den Magen.

Wir bedanken uns für das sehr interessante Gespräch!